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Naturschutzgebiet Golm

Der Golm ist eine der höchsten Erhebungen der Insel Usedom (59m). Er erlangte über die Grenzen Deutschlands hinaus als Kriegsgräberstätte für 23.000 Tote traurige Berühmtheit. Die Opfer des letzten Bombenangriffs auf Swinemünde fanden hier ihre letzte Ruhe - auf einem Waldfriedhof, eingebettet in eine schöne Landschaft. Und für alle Nachkommen als Mahnung, das Leben zu bewahren und den Frieden zu erhalten.

Ausgrabungen beweisen, dass dieses Gebiet schon in der Bronzezeit besiedelt war. Der heute noch sichtbare Burgwall ist ein Zeichen für die strategische Bedeutung des Golms, von dem aus die Odermündung und die damaligen Handelsstrassen gesichert wurden.

Im Frühjahr, wenn die Buchen noch nicht belaubt sind, kommen die "Frühjahrs-Geophyten" ans Licht. Zwerglerchensporn, Zwiebel-Zahnwurz, Leberblümchen und Scharbockskraut, natürlich auch das Buschwindröschen entfalten hier ihre Pracht. Und wenn im Mai der Zwergschnäpper wieder in den Baumkronen umherturnt, ist das Jahr für die Frühblüher zwei Etagen tiefer im Prinzip schon gelaufen.

Verschiedene Vogel- und Fledermausarten haben sich auf dem Golm eingenistet. So klopft der Schwarzspecht eifrig seine Höhlen in die Bäume, die dann von Waldkauz und Hohltaube genutzt werden. Auch der Kleiber ist hier zu Hause. Wenn es dämmert, bricht die Zeit der Fledermäuse an. Das braune Langohr, der Abendsegler und die Rauhhaut-Fledermaus gehen dann auf Insektenfang. Das Kliff an sich ist ein Relikt der Eiszeit. Das besondere daran sind eingelagerte Kreideschollen von etwa 70 cm Dicke und bis zu 10 m Länge. Sie stammen aus der Kreidezeit, die immerhin 98 bis 65 Millionen Jahre zurückliegt. Vom Kliff hat man im Osten einen weiten Blick auf die Swine-Niederung, die noch vor 6.000 Jahren überflutet war, als die Gletscher wieder abschmolzen. Die auch Swinepforte genannte Niederung verband damals noch die Ostsee mit dem Haff. Das Gebiet um den Golm ist mit Wanderwegen und Informationstafeln gut ausgestattet.





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Liebe Gäste,

sicher haben Sie auch die Nachrichten verfolgt und damit auch von den neuesten Corona-Einschränkungen erfahren. Für uns im Casa Familia bedeutet dies, dass wir bis in den Januar 2021 hinein keine touristischen Übernachtungen beherbergen dürfen. D.h. in den nächsten Tagen werden wir mit allen Gästen Kontakt aufnehmen, die in diesem Zeitraum eine Reservierung bei uns haben, um diese Reservierungen zu stornieren oder umzubuchen.
Wir bedauern dies sehr, verstehen aber auch, dass diese behördlichen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer Gesundheit notwendig sind. Im Laufe des Dezembers wird es sicher zu neuen Entscheidungen der Behörden kommen. Wir werden Sie dann auf dem Laufenden halten.
Trotz allem freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen hier auf Usedom. Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit.

Mit Herzlichen Grüßen
Ihr

Andreas Queisner
& Team

Stand: 30.11.2020

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